Vokiečių kalbos 2012 m. valstybinio egzamino testas - LESEVERSTEHEN (pagrindinė sesija)
Klausimas #1
Lesen Sie den Text und kreuzen Sie die richtige Lösung an.
VERIRRTER KAISERPINGUIN
Happy Feet rutscht in die Freiheit
Wochenlang wurde der gestrandete Kaiserpinguin in Neuseeland aufgepäppelt. Am Sonntag schlittert Happy Feet nun
bäuchlings zurück ins Meer – und hat noch 2000 Kilometer vor sich, um in seine Heimat, die Antarktis, zurückzukehren.
Der in Neuseeland gestrandete Kaiserpinguin Happy Feet hat seine eigenständige Heimreise in die Antarktis angetreten.
Ein Forschungsschiff entließ das Tier am Sonntag in die Freiheit. „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl zu sehen, wenn
ein Patient endlich freigelassen wird“, sagte die Tierärztin Lisa Argilla, die Happy Feet seit seinem Auffinden in
Neuseeland Ende Juni behandelt hatte. Der Pinguin wurde in der Nähe der Campbell-Inseln ausgesetzt, von wo aus er
noch 2000 Kilometer zurück in seine Heimat vor sich hat.
Um seine kalte und komfortable Kiste an Bord des Forschungsschiffes „Tangaroa“ zu verlassen, habe der Pinguin „etwas
liebevolle Unterstützung“ gebraucht, sagte Argilla. „Happy Feet brauchte ein bisschen sanften Druck, um den Käfig zu
verlassen, in dem er in den vergangenen sechs Tagen transportiert worden war.“ Wegen der rauen See wurde er auf einer
eigens für ihn gebauten Rutsche hinterrücks ins Wasser befördert. Sobald er im Wasser gewesen sei, sei er abgetaucht,
sagte die Tierärztin. Der Pinguin ist mit einem satellitengestützten Ortungssystem ausgestattet. Wissenschaftler und
Interessierte können seine Reise unter anderem auf der Internetseite des Zoos von Wellington mitverfolgen.
Der Kaiserpinguin war im Juni überraschend an einem Strand in Neuseeland aufgetaucht, rund 3000 Kilometer von der
Antarktis entfernt, seiner eigentlichen Heimat. Kurz darauf verschlechterte sich sein Gesundheitszustand, so dass er in den
Zoo von Wellington gebracht werden musste. In Neuseeland ist es viel zu warm für einen Kaiserpinguin, der arktische Kälte
gewohnt ist. Das nach dem Pinguin Animationsfilm „Happy Feet“ benannte Tier hatte irrtümlich Sand gefressen – in der
Antarktis fressen Pinguine Schnee, wenn ihnen zu warm wird.
Nach mehreren medizinischen Eingriffen konnte Happy Feet mit einer Diät aus Fischshakes wieder aufgepäppelt werden.
Er nahm seitdem vier Kilogramm zu und hat nun mit seinen 27,5 Kilogramm wohl ausreichend Fettreserven, um die
anstrengende Reise zu meistern.
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Klausimas #2
Lesen Sie den Text und entscheiden Sie, ob die darauf folgenden Aussagen richtig oder falsch sind.
SPEISEEIS-PRÜFER
Für Eis-Fans wäre es der Traum-Job: In Oldenburg dürfen Prüfer jetzt so viel Eis essen, wie sie möchten.
Die Experten testen die Qualität der Produkte und vergeben Noten.
Traumjob Eisprüfer: Jeder Prüfer sitzt wie in einem Klassenraum an einem einzelnen Tisch. Der wissenschaftliche
Leiter der Qualitätsprüfung von Speiseeis, Reimer Jürgens, ist am Donnerstag (12. Mai) wie der Lehrer vor seiner
Klasse platziert und hat seine 19 Tester im Blick: Abgucken und Schwatzen ist nicht erlaubt. Die Bewertung wird
schriftlich festgehalten, der Hersteller bleibt unbekannt. Rund 260 verschiedene Produkte vom Eis am Stiel bis zu
Familiengroßpackungen stellen sich im Testzentrum der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) in
Oldenburg dem Qualitätsurteil. Die beste Note ist eine „5“.
Auf jeden Prüfer kommen rund 80 Portionen Eis. „Die Menge schreckt mich nicht, aber die Kalorien“, sagt Christina
Limberg-Janßen aus Delmenhorst. „Ich müsste nächste Woche ein paar Obsttage einlegen.“ Die Mitarbeiterin eines
Zuliefererbetriebes der Eisherstellung ist das zweite Mal als Prüferin dabei. „Ich bin ein Eis-Fan.“
Liebe zum Eis ist nach Ansicht von Prof. Wolf-Rüdiger Stenzel von der FU Berlin auch Voraussetzung für die Aufgabe.
Stenzel ist ein „alter Prüfhase“ und seit bald 20 Jahren dabei. Eis sei noch immer eine Besonderheit, als Dessert
oder als Zwischendurch-Mahlzeit. „Deshalb haben sich fettreduzierte Eissorten bislang nie am Markt durchsetzen können“,
sagt der Lebensmittelchemiker. Ebenso wenig „abstruse Kombinationen“, beliebt seien nach wie vor die Klassiker
Vanille, Schokolade und Erdbeere. Und bei Kindern sei es das Wassereis, „möglichst pinkfarben oder Cola“, meint Stenzel.
Vor ihm liegt ein Vanille-Eis mit Schoko-Fettglasur und Waffel. Geprüft werde nach genau festgelegten Kriterien – Aussehen,
Geyųfüge, Geschmack. Stenzel vergibt dreimal die Höchstnote. Nicht ganz so zufrieden mit einem sogenannten
Sandwich-Eis ist Prüfer Peter Trumpfheller aus dem nordrhein westfälischen Haaren. „Das Eis ist nicht so prickelnd“, sagt
der Experte aus der Eiscremebranche. Er vergibt zweimal die „4“ und einmal die „5“.
Für die Helferinnen ist der Eistest eine willkommene Abwechslung zum normalen Laboralltag. Sie packen das Eis aus und
bereiten die Proben vor. „Wir wissen, von welchem Hersteller das Eis ist, dürfen es aber nicht verraten“, sagt die
Chemietechnikerin Kathrin Janßen. Und selbstverständlich dürfen auch die Helferinnen kräftig in die Eistruhe greifen und
naschen.
Die Eisprüfung ist für die Unternehmen freiwillig, sie können sich nach DLG-Angaben dafür anmelden. Am Ende gibt es Gold-,
Silber- und Bronze-Auszeichnungen. Ergebnisse wird es im Juli geben. Manche Unternehmen würden später mit der Plakette
im Markt für ihr Produkt werben, sagt DLG Sprecher Guido Oppenhäuser. Andere nutzten die Teilnahme zur Bestätigung
eigener Qualitätsprüfungen. Eis ist laut DLG nicht nur an heißen Tagen beliebt. Im Jahr 2010 schleckten die Deutschen rund
7,7 Liter, so viel wie im Jahr zuvor.
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