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Vokiečių kalbos 2014 m. valstybinio egzamino testas - LESEVERSTEHEN (pakartotinė sesija)


Klausimas #1


Lesen Sie den Text und wählen Sie für jeden Abschnitt die passende Überschrift.



(...) Microsoft stellt (...) das Computer-Programm „Windows“ her. Dieses Programm läuft auf sehr vielen Computern überall auf der Welt. In dem
„Windows“-Programm war früher festgelegt, dass man für das Internet den „Internet Explorer“ benutzen soll. Das war gut für Microsoft, aber
schlecht für die anderen Computer-Firmen. (...) Vor drei Jahren hat Microsoft versprochen: Jeder Computer-Benutzer soll sich aussuchen können,
mit welchem Programm er im Internet surfen will. Dann hat sich Microsoft aber nicht daran gehalten. Deshalb hat die Europäische Union entschieden:
Microsoft muss über 500 Millionen Euro Strafe zahlen.



Die bekannte Zeitung „Washington Post“ wird verkauft. Der Käufer heißt Jeff Bezos. Jeff Bezos ist der Chef der großen Internet-Firma Amazon. Jeff Bezos
hat Amazon gegründet. Die „Washington Post“ ist eine der wichtigsten Zeitungen in den USA. Sie ist in der ganzen Welt bekannt. Es gibt sie schon seit
über 130 Jahren. Viele sind gespannt, was Jeff Bezos an der Zeitung jetzt verändern wird. Zum Beispiel könnte er die Internet-Seite der Zeitung verändern.
Denn im Internet kennt sich der Amazon-Chef besonders gut aus.



Die Zeitschrift „Der Spiegel“ bekommt einen neuen Chef. Er heißt Wolfgang Büchner. Wolfgang Büchner war bisher der Chef der Nachrichten-Agentur dpa.
Der Journalist Wolfgang Büchner wird Chef-Redakteur der Zeitschrift „Der Spiegel“ und der Internet-Seite „Spiegel Online“. Bei „Spiegel Online“ hat
Wolfgang Büchner früher schon einmal gearbeitet. Dann ist er zur Nachrichten-Agentur dpa gegangen. (...) „Der Spiegel“ ist die bekannteste politische
Zeitschrift in Deutschland. Er erscheint einmal in der Woche, jeden Montag. Viele Politiker und Journalisten finden sehr wichtig, was im „Spiegel“ steht. (...)



(...) Die „Tagesthemen“ laufen am späten Abend im ARD-Fernsehen, meistens um Viertel nach 10. Der neue Job von Thomas Roth heißt „Erster Moderator“.
Er wird sich mit der „Ersten Moderatorin“ abwechseln. Sie heißt Caren Miosga. Am 25. Juni haben die Chefs der ARD entschieden, dass der Journalist
Thomas Roth „Erster Moderator“ wird. (...) Die „Tagesthemen“ brauchen einen neuen Moderator, weil Tom Buhrow aufhört. Er wird der neue Chef beim
Fernseh- und Radiosender WDR in Köln.



(...) Viele Menschen zwischen 18 und 24 Jahren schreiben auf (...) Tumblr. Darum möchte Yahoo das Internet-Portal kaufen. Die Plattform Tumblr ist bei
Jugendlichen bekannter als das soziale Netzwerk Facebook. (...) Auf der Seite Tumblr gibt es über 50 Milliarden Beiträge. Mehr als 100 Millionen Blogs sind
dort eingetragen. Die Seite gibt es jetzt seit sieben Jahren. (...)

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Klausimas #2


Lesen Sie den Text und finden Sie die passenden Ergänzungen im Kästchen.

BERLINER FERNSEHTURM
SYMBOL DER HAUPTSTADT


Wer in war, hat ihn gesehen. An ihm kommt keiner vorbei. Kein Wunder – der Berliner Fernsehturm ist mit insgesamt 368 Metern das
höchste zugängliche Gebäude Europas. Doch er ist mehr als das.

Der Turm wurde am 3. Oktober 1969 eingeweiht, kurz vor dem 20. Geburtstag der DDR. Doch während die DDR längst ist, steht
der Berliner Fernsehturm noch immer – und wird inzwischen als gesamtdeutsche Sehenswürdigkeit akzeptiert. Jedes Jahr besteige ihn über
eine Million Besucher aus bis zu 86 Ländern. Vom Aussichtsgeschoss in mehr als 200 Metern Höhe schauen sie herab, betrachten das
unaufhörliche Treiben der Stadt, ihren steten Wandel. Und wer hinabsteigt, kauft sich Poster, T-Shirts oder Sitzkissen mit seinem – der
Berliner Fernsehturm ist zum coolen Symbol für die vereinigte Stadt Berlin geworden.

Genießen Sie den atemberaubenden über Berlin an der Panoramabar oder in dem Drehrestaurant „Sphere“.

Azurblauer Himmel, kein Wölkchen trübt den Blick? Dann raus aus den Federn und schnell hin zum Berliner Fernsehturm. Denn nur wer an
schönen Tagen früh genug am Ticketschalter erscheint, kann die bei Kindern höchst unbeliebten langen Wartezeiten vermeiden. Ansonsten den
(nach Wetterbericht) planen und Online-Tickets buchen, bei denen man den Zeitpunkt der Auffahrt selbst festlegen kann.

Die Online-Buchung empfiehlt sich auch dringend, wenn man das spektakuläre Drehrestaurant „Sphere“ besuchen möchte. Auf der
dort finden sich nicht nur viele internationale Köstlichkeiten, sondern auch ausgewiesene Kinderspeisen wie der „Turmi Milchreis“, die
„Olympia knusprige Hähnchenbrust“ oder der Eisbecher „Michel Vanille“.

Eine Etage darunter, auf der Aussichtsplattform, ist man immer noch hoch genug, dass man nicht nur das Bettenhochhaus der Charité, den Flughafen
Tempelhof oder die mehrstöckigen Mietshäuser in Hellersdorf zum Greifen nah sieht. Wer eine in den Schlitz der bereitstehenden Fernrohre
wirft, sieht sogar, wie sich Brandenburger Windräder drehen. Die in allen Blickrichtungen aufgestellten Schautafeln mit den wichtigsten
der näheren und weiteren Umgebung machen auch für Nicht-Ortskundige die Identifizierung von Parks und Bauwerken möglich.

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Klausimas #3


Lesen Sie den Text und finden Sie die passenden Ergänzungen.

JUGENDROMAN „BO“
EIN BUCH MACHT SICH „TSCHICK“

Von Johan Dehoust

Rainer Merkels „Bo“ ist wie Wolfgang Herrndorfs „Tschick“ ein Buch, bei dem nicht klar ist, ob es sich um einen Jugendroman für Erwachsene
oder einen Erwachsenenroman für Jugendliche handelt – auf 700 Seiten entwickelt sich ein absurder Road-Trip durch Westafrika.
Sein jugendlicher Protagonist Benjamin hat sie zuhause
in Berlin von seiner Mutter in die Hand gedrückt bekommen. Unter anderem darin: ein Abschiedsbrief der Mutter an seinen Vater, ein
Sonnenhut und sein Personalausweis. Jetzt, kurz vor der Landung in Monrovia, kann Benjamin die Tüte nicht mehr finden.
[Hat die neben ihm im Flugzeug sitzende Dame sie gestohlen?|Das Chaos in Rainer Merkels Buch beginnt mit dem Verlust einer blauen Papiertüte.|Danach trifft er auf eine schräge Gestalt nach der anderen.|Man weiß nie, was weiter passieren wird.|Sein Vater allerdings ist verschollen.|Nur: Wie soll er das ohne Ausweis schaffen?|Herrndorf ist ein irrwitzig sprunghafter Erzähler.|Sollte das Trio nicht lieber Benjamins Vater suchen?|Unfähig, das zu entscheiden, irrt Benjamin durch Moravia.|Er beginnt, eigene Entscheidungen zu treffen und sich nicht nur treiben zu lassen.] Zu spät, um das herauszufinden. Ein Abschnallzeichen ertönt und schon
hasten alle Passagiere durcheinander.

Auch als Leser fühlt man sich von dem Roman „Bo“ überrumpelt. Benjamin, ein 13 Jahre alter Schulhof-Außenseiter, ist unterwegs, zum ersten
Mal seinen Vater in Liberia zu besuchen. Und dabei soll er dem Entwicklungshelfer die Botschaft überbringen, dass sich seine Mutter von
ihm trennen möchte. Der in Köln lebende Rainer Merkel, 49, lässt seinen Helden völlig ahnungslos in ein
fremdes Land stolpern. Und mindestens so wirr und fragwürdig wie die Ereignisse Benjamin erscheinen müssen, schreibt der Autor von ihnen.
[Man weiß nie, was weiter passieren wird.|Das Chaos in Rainer Merkels Buch beginnt mit dem Verlust einer blauen Papiertüte.|Danach trifft er auf eine schräge Gestalt nach der anderen.|Hat die neben ihm im Flugzeug sitzende Dame sie gestohlen?|Sein Vater allerdings ist verschollen.|Nur: Wie soll er das ohne Ausweis schaffen?|Herrndorf ist ein irrwitzig sprunghafter Erzähler.|Sollte das Trio nicht lieber Benjamins Vater suchen?|Unfähig, das zu entscheiden, irrt Benjamin durch Moravia.|Er beginnt, eigene Entscheidungen zu treffen und sich nicht nur treiben zu lassen.] Kurzatmig lässt er einen an einer Odyssee teilhaben, die seinen Helden immer tiefer in ein
mystisches, westafrikanisches Land hineinführt. Aber gerade in diesem dramaturgischen Chaos liegt zunächst die Sogkraft dieses Romans.
Schnell gibt man es auf, das Geschehen in Frage zu stellen und stolpert gerne mit. Anders als bei der Handlung, ist Merkel bei seinen
Beschreibungen der Orte und Stimmungen sehr detailbesessen. Man merkt, dass der Schriftsteller vor etwa fünf Jahren einige Zeit als Psychologe
in Moravia gearbeitet hat.

Auf wundersame Weise kommt Benjamin in den Besitz eines alten, viel zu großen Mantels, in dessen Innentasche sich über 2000 Dollar befinden.
Einen korrupten Grenzbeamten, der ihn passieren lässt, einen hinkenden
Kleinkriminellen, der den Inhalt seiner Manteltasche entdeckt, einen christlichen Taxifahrer, der ihn im letzten
Moment rettet. [Nur: Wie soll er das ohne Ausweis schaffen?|Das Chaos in Rainer Merkels Buch beginnt mit dem Verlust einer blauen Papiertüte.|Danach trifft er auf eine schräge Gestalt nach der anderen.|Man weiß nie, was weiter passieren wird.|Hat die neben ihm im Flugzeug sitzende Dame sie gestohlen?|Sein Vater allerdings ist verschollen.|Herrndorf ist ein irrwitzig sprunghafter Erzähler.|Sollte das Trio nicht lieber Benjamins Vater suchen?|Unfähig, das zu entscheiden, irrt Benjamin durch Moravia.|Er beginnt, eigene Entscheidungen zu treffen und sich nicht nur treiben zu lassen.] Er ist nicht wie vereinbart zum Flughafen gekommen, um ihn abzuholen.

Zwei skurrile Personen, denen Benjamin immer wieder begegnet, sind Brilliant und Bo. Brilliant ist ein verwöhntes, kratzbürstiges Mädchen, das in
Kalifornien lebt, gerade aber ihren schwerreichen Onkel in Liberia besucht. Bo ist ein blinder, im Slum lebender Junge, der die Gabe besitzt, seine
Mitmenschen durch seine ungewöhnliche Phantasie zu manipulieren.

Wer will ihm Böses? Wer Gutes? Merkels Buch entwickelt sich zu einem verworrenen,
kosmopolitischen Bildungsroman. In seinen Grundzügen erinnert es an Wolfgang Herrendorfs Bestseller „Tschick“. Genau wie in diesem
preisgekrönten Jugendroman macht sich auch in „Bo“ ein Heranwachsender auf, um sich und seine Umgebung zu erkunden. In Merkels Roman
allerdings tut der Held dieses nicht freiwillig und das Erkundungsfeld liegt nicht vor der Haustür, sondern auf einem anderen Kontinent. Eine
Selbstfindung mit dem Vorschlaghammer.

Benjamins Verwirrung lässt erst nach als ihn eine Gruppe junger Mediziner der Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ mit zu sich ins Wohnheim nimmt.
Aus von Moravia aufspüren zu müssen. Deshalb begibt er sich
gemeinsam mit Brilliant und Bo auf die Suche nach ihr. [Sollte das Trio nicht lieber Benjamins Vater suchen?|Das Chaos in Rainer Merkels Buch beginnt mit dem Verlust einer blauen Papiertüte.|Danach trifft er auf eine schräge Gestalt nach der anderen.|Man weiß nie, was weiter passieren wird.|Hat die neben ihm im Flugzeug sitzende Dame sie gestohlen?|Sein Vater allerdings ist verschollen.|Nur: Wie soll er das ohne Ausweis schaffen?|Herrndorf ist ein irrwitzig sprunghafter Erzähler.|Unfähig, das zu entscheiden, irrt Benjamin durch Moravia.|Er beginnt, eigene Entscheidungen zu treffen und sich nicht nur treiben zu lassen.] Weshalb interessieren sich drei Jugendliche
für eine unbekannte ehemalige Psychiatrie-Patientin? Warum sucht eigentlich keiner nach ihnen selbst? Das sind Fragen, die sich zunehmend aufdrängen.
Der Zauber des Chaos wird breitgewalzt. Und der fast 700 Seiten lange Roman entwickelt sich zu einem immer absurderen Road-Trip.

„In Liberia passiert jeden Moment etwas anderes, jeden Moment kann sich alles ändern. Von einer Sekunde auf die andere, und du musst aufpassen,
dass du nicht den Überblick verlierst“, sagt Emily, eine der Medizinerinnen zu Benjamin. Ein Ratschlag, den man auch als Leser gerne etwas leichter
befolgen können würde. Leider macht es Merkel einem zu schwer.

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Klausimas #4


Lesen Sie den Text und beantworten Sie die Fragen mit einem Satz oder einer Wortgruppe.

DER SPAß BEIM LESEN KOMMT MIT DER ÜBUNG

Macht Kindern Lesen Spaß, lesen sie mehr, werden besser und haben noch mehr Freude daran. Je mehr sie üben, umso mehr Spaß macht es ihnen letztendlich.
Doch wie bringt man Kinder dazu, Lesen zu üben?

Prof. Gabriele Gien, die den Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt innehat, setzte sich im Rahmen
einer großen empirischen Untersuchung mit der Fragestellung auseinander, wie Lehrer und Eltern Kinder dazu motivieren können, lesen zu üben und wie sie dadurch ihre
Lesekompetenzen verbessern.

Persönliche Leistungssteigerung und Gemeinschaftsgefühl

Über 1000 Grundschüler bekamen Testbögen, die sich in Leseverständnis- und Lesetempo-Checks gliederten. Für jede richtige Antwort und Lesetemposteigerung konnten die
Schüler Punkte erwerben. Dadurch konnten sie ihre persönliche Verbesserung dokumentieren. Doch ebenso sammelten die Schüler Punkte, um Papiermotive für ein
Klassenposter, den Lesewurm, zu erwerben. Der wurde immer länger, die Schüler konnten ihren gemeinsamen Erfolg bildlich erfassen – ein Gemeinschaftsgefühl kam zu Stande.
Dies stellt einen wichtigen Faktor der Lesemotivation dar, denn: Das Lesen soll Spaß machen. Deswegen gab es auch weder Leistungs- noch Notendruck. Das motivierte die
Schüler offenbar zu üben: 88,8 Prozent der Jungleser gaben am Schuljahresende an, schneller lesen zu können als am Schuljahresbeginn, 86,6 Prozent fühlten sich sicherer
und immerhin 71 Prozent sagten, sie verstünden jetzt besser, was sie lesen.

„Unser Gehirn ist nicht fürs Lesen gebaut“
Nur durch Spaß am Lesen liest man mehr und steigert somit wiederum seine eigene Lesekompetenz. Und nur wenn das Lesen flüssig klappt, wird es einfacher. Doch bereits an
der Flüssigkeit des Lesens scheitern viele Schüler. Das Grundproblem dabei lautet: „Unser Gehirn ist eigentlich nicht für das Lesen gebaut, denn das Lesen erfanden die Menschen
erst vor einigen tausend Jahren. Das Gehirn ist aber in der Lage, auf neue Herausforderungen zu reagieren, das Gehirn kann sich verändern“, heißt es in der Studie von
Prof. Dr. Gabriele Gien.
Jede Generation müsse erlernen, die Buchstaben selbst zusammenzusetzen, damit Wörter, Sätze, Texte entstehen. Je mehr die Schüler dann üben, desto mehr ganze Wortbilder
prägen sie sich ein. Und umso schneller erkennen sie die Wortbilder wieder. Durch Automatisierung wird aus Buchstabenzusammensetzen dann Lesen. „Wenn die basalen
Lesefertigkeiten nicht zur Gewohnheit werden, nützen alle anderen Maßnahmen der Leseförderung wenig und man muss zu dieser Stufe zurückgehen“, erklärt Prof. Dr. Gien.

Frühe Förderung in der Schule und daheim wichtig

In der Untersuchung wurde deutlich, dass vor allem eine frühe Förderung der Lesekompetenzen wichtig ist. Zwar könne sie noch bis zur neunten Klasse gesteigert werden, am
bedeutendsten allerdings sind die Grundlagen, die früher gelegt werden. Je früher, desto besser. Dabei ist es wichtig, „bereits im frühen Lesealter Kinder mit unterschiedlichen
Textsorten zu konfrontieren“, heißt es in dem Forschungsbericht. Zudem sei es wichtig, dass die Kinder nicht nur in der Schule das Lesen üben, sondern auch zu Hause, erklärt die
Wissenschaftlerin in ihrer Studie.

Spannende Bücher sind angesagt, Gedichte kaum
Die Schüler konnten in ihren Testbögen auch ihr Lieblingsbuch, die Lieblingsthemen und den Lieblingsort zum Lesen angeben – wichtige Hinweise für die Lehrkräfte und Eltern. So
kamen vor allem witzige und spannende Bücher sowie Bücherserien bei den Junglesern gut an. „Ganz klischeehaft kam bei Mädchen alles rund ums Pferd gut an“, sagt die Professorin.
Für Gedichte hingegen hätte sich kaum ein Grundschüler begeistern können. Die Untersuchung habe zudem gezeigt, dass in den teilnehmenden Klassen mehr in der Unterrichtszeit
gelesen wurde als das in anderen Klassen der Fall war. Gerne nahmen die Schüler aber auch zu Hause vor dem Schlafengehen ein Buch zur Hand.

Übung macht den Meister
Professor Gien erklärt: „Am allermeisten kann man die Kinder durch Vorlesen oder durch Buchvorstellungen anderer Schüler motivieren. Außerdem kann auch ein gemeinsamer Besuch
der Buchhandlung anspornen. Auf keinen Fall soll man die Kinder aber zum Lesen zwingen. Das klappt nur kurzfristig.“

Wie viele Schüler begannen schneller zu lesen?
Was ist für die Schüler beim Lesen am schwierigsten?
Warum ist unser Gehirn fähig zu lesen?
Was ist der erste Schritt beim Lesenlernen?
Wann ist es ratsam, Lesefähigkeiten zu entwickeln?
Welche Texte sind empfehlenswert?
Welches Thema bevorzugen die Schülerinnen?
Wann gefällt es den Befragten, zu Hause zu lesen?

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Klausimas #5


Lesen Sie die Text und wählen Sie die richtigen Antworten aus.

DER SPAß BEIM LESEN KOMMT MIT DER ÜBUNG

Macht Kindern Lesen Spaß, lesen sie mehr, werden besser und haben noch mehr Freude daran. Je mehr sie üben, umso mehr Spaß macht es ihnen letztendlich.
Doch wie bringt man Kinder dazu, Lesen zu üben?

Prof. Gabriele Gien, die den Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt innehat, setzte sich im Rahmen
einer großen empirischen Untersuchung mit der Fragestellung auseinander, wie Lehrer und Eltern Kinder dazu motivieren können, lesen zu üben und wie sie dadurch ihre
Lesekompetenzen verbessern.

Persönliche Leistungssteigerung und Gemeinschaftsgefühl
Über 1000 Grundschüler bekamen Testbögen, die sich in Leseverständnis- und Lesetempo-Checks gliederten. Für jede richtige Antwort und Lesetemposteigerung konnten die
Schüler Punkte erwerben. Dadurch konnten sie ihre persönliche Verbesserung dokumentieren. Doch ebenso sammelten die Schüler Punkte, um Papiermotive für ein
Klassenposter, den Lesewurm, zu erwerben. Der wurde immer länger, die Schüler konnten ihren gemeinsamen Erfolg bildlich erfassen – ein Gemeinschaftsgefühl kam zu Stande.
Dies stellt einen wichtigen Faktor der Lesemotivation dar, denn: Das Lesen soll Spaß machen. Deswegen gab es auch weder Leistungs- noch Notendruck. Das motivierte die
Schüler offenbar zu üben: 88,8 Prozent der Jungleser gaben am Schuljahresende an, schneller lesen zu können als am Schuljahresbeginn, 86,6 Prozent fühlten sich sicherer
und immerhin 71 Prozent sagten, sie verstünden jetzt besser, was sie lesen.

„Unser Gehirn ist nicht fürs Lesen gebaut“
Nur durch Spaß am Lesen liest man mehr und steigert somit wiederum seine eigene Lesekompetenz. Und nur wenn das Lesen flüssig klappt, wird es einfacher. Doch bereits an
der Flüssigkeit des Lesens scheitern viele Schüler. Das Grundproblem dabei lautet: „Unser Gehirn ist eigentlich nicht für das Lesen gebaut, denn das Lesen erfanden die Menschen
erst vor einigen tausend Jahren. Das Gehirn ist aber in der Lage, auf neue Herausforderungen zu reagieren, das Gehirn kann sich verändern“, heißt es in der Studie von
Prof. Dr. Gabriele Gien.
Jede Generation müsse erlernen, die Buchstaben selbst zusammenzusetzen, damit Wörter, Sätze, Texte entstehen. Je mehr die Schüler dann üben, desto mehr ganze Wortbilder
prägen sie sich ein. Und umso schneller erkennen sie die Wortbilder wieder. Durch Automatisierung wird aus Buchstabenzusammensetzen dann Lesen. „Wenn die basalen
Lesefertigkeiten nicht zur Gewohnheit werden, nützen alle anderen Maßnahmen der Leseförderung wenig und man muss zu dieser Stufe zurückgehen“, erklärt Prof. Dr. Gien.

Frühe Förderung in der Schule und daheim wichtig
In der Untersuchung wurde deutlich, dass vor allem eine frühe Förderung der Lesekompetenzen wichtig ist. Zwar könne sie noch bis zur neunten Klasse gesteigert werden, am
bedeutendsten allerdings sind die Grundlagen, die früher gelegt werden. Je früher, desto besser. Dabei ist es wichtig, „bereits im frühen Lesealter Kinder mit unterschiedlichen
Textsorten zu konfrontieren“, heißt es in dem Forschungsbericht. Zudem sei es wichtig, dass die Kinder nicht nur in der Schule das Lesen üben, sondern auch zu Hause, erklärt die
Wissenschaftlerin in ihrer Studie.

Spannende Bücher sind angesagt, Gedichte kaum
Die Schüler konnten in ihren Testbögen auch ihr Lieblingsbuch, die Lieblingsthemen und den Lieblingsort zum Lesen angeben – wichtige Hinweise für die Lehrkräfte und Eltern. So
kamen vor allem witzige und spannende Bücher sowie Bücherserien bei den Junglesern gut an. „Ganz klischeehaft kam bei Mädchen alles rund ums Pferd gut an“, sagt die Professorin.
Für Gedichte hingegen hätte sich kaum ein Grundschüler begeistern können. Die Untersuchung habe zudem gezeigt, dass in den teilnehmenden Klassen mehr in der Unterrichtszeit
gelesen wurde als das in anderen Klassen der Fall war. Gerne nahmen die Schüler aber auch zu Hause vor dem Schlafengehen ein Buch zur Hand.

Übung macht den Meister
Professor Gien erklärt: „Am allermeisten kann man die Kinder durch Vorlesen oder durch Buchvorstellungen anderer Schüler motivieren. Außerdem kann auch ein gemeinsamer Besuch
der Buchhandlung anspornen. Auf keinen Fall soll man die Kinder aber zum Lesen zwingen. Das klappt nur kurzfristig.“


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