Vokiečių kalbos 2017 m. valstybinio egzamino testas - LESEVERSTEHEN (pagrindinė sesija)
Klausimas #1
Lesen Sie den Text und wählen Sie für jeden Abschnitt die passende Überschrift.
UND WAS WIRD AUS MIR?
Fragt Franziska Gaulke, 18, Abiturientin aus Hamburg
Zuerst hatte ich die Idee, nach dem Abitur ein Auslandsjahr zu machen. Aber da muss man sich früh drum kümmern. Außerdem hat mein Vater mir abgeraten,
weil er denkt, dass ich dann aus dem Lernfluss komme. Obwohl ich da eh schon raus bin. Jetzt ist es zu spät, etwas zu finden.
Ich mache kein Jahr Pause vom Lernstress, sondern fange direkt im Herbst wieder damit an. Die Frage ist, welches Fach will ich studieren? Als kleines Kind träumte
ich davon, Kunstreiterin zu werden. In der zehnten Klasse habe ich mein Betriebspraktikum bei einer Zeitschrift gemacht, aber das hat mich dann doch nicht so begeistert.
Ich habe viel mit meiner Mutter geredet, sie hat gesagt, was sie in mir sieht, welche Fähigkeiten ich ihrer Meinung nach habe. Ich mag Sprache. Ich interessiere mich
für vieles und bin auch in vielem gut. Mit meinem Abi-Schnitt von 1,2 ist eigentlich alles möglich. Eines meiner Lieblingsfächer war Deutsch. Geschichte hat auch
immer sehr viel Spaß gemacht. Ich könnte beides studieren – aber was mache ich hinterher mit so einem Abschluss? In der Oberstufe bin ich auf
Berufsorientierungsmessen gegangen, weil wir das von der Schule aus mussten. Zu Hause stapelte sich das Infomaterial über Unternehmen und Hochschulen.
„Irgendwann arbeite ich den Stapel durch und entscheide mich endgültig“, habe ich mir gesagt.
Zum Beispiel das duale Studium: Da hätte ich mich im vergangenen Sommer für bewerben müssen. Aber damals war ich noch nicht so weit, mich auf ein Studienfach
festzulegen. Oder ein Auslandsstudium in England. Die Frist endete am 15. Januar. Am 1. Januar dachte ich, „Jetzt wird’s langsam mal Zeit“, und habe mich noch
schnell beworben. Ich habe eine vorläufige Zusage bekommen, müsste aber noch ein paar Sprachtests machen. Das wäre dann englisches und deutsches Recht, ein
Doppelstudiengang am King’s College in London.
Für Jura sprechen die guten Berufschancen, deswegen habe ich letztes Jahr ein Praktikum in einer Anwaltskanzlei gemacht. Das fand ich spannend und abwechslungsreich.
Aber will ich das machen, bis ich 65 bin? Würde mich das glücklich machen? Was will ich überhaupt mit meinem Leben bewirken?
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Klausimas #2
Lesen Sie den Text und finden Sie die passenden Ergänzungen im Kästchen.
WUNDERKIND AUS DEN USA
Mit zwölf an die Uni
Im Alter von 15 Monaten soll er schon das Alphabet aufgesagt, mit zwei ganze Bücher gelesen haben. Jetzt ist er der jüngste
Ingenieurstudent der US Universität Cornell: Jeremy Shuler, zwölf.
Schon als Baby von drei Monaten fixierte Jeremy Shuler Buchstaben und Zahlen. Im Alter von 15 Monaten konnte er das Alphabet aufsagen.
Mit knapp zwei Jahren konnte er , auf Englisch und Koreanisch. Mit fünf las er „Herr der Ringe“. Mit sechs löste er Differenzialgleichungen.
So erzählt es zumindest seine Mutter. Fest steht: Jetzt, mit zwölf Jahren, studiert der Junge aus dem US-Bundesstaat Texas an einer Universität.
Jeremy ist der jüngste Ingenieurstudent der Universität Cornell im Bundesstaat New York. Dort ist man schon gespannt auf das Wunderkind.
„Es ist schwer vorherzusagen. Aber wenn er so weitermacht, wird er eines Tages ein Problem , an das wir noch nicht einmal gedacht haben“,
glaubt Lance Collins, Direktor der Abteilung für Ingenieurswissenschaft an der Cornell Universität. „Das ist ziemlich aufregend.“
Schon mit zehn Jahren hatte Jeremy die Zulassungstests in Mathematik und Naturwissenschaften bestanden. Die Bedingung der Uni war aber:
Wenn wir das Kind bei uns als Student aufnehmen, müssen die Eltern mit . Dazu waren die beiden Ingenieure für Luft- und
Raumfahrttechnik bereit. Jeremys Vater hat auch an der Cornell-Uni studiert, sein Großvater unterrichtet dort.
„Es war sinnlos, ihn in einem anzumelden“, sagt Harrey Shuler, deren Familie aus Korea stammt. Auf dem Spielplatz sei er verstört
gewesen, weil die anderen Kinder herumrannten und schrien. „Aber dann brachten wir ihn zu einem Mathe-Zirkel, und da verhielt er sich sehr sozial“,
sagt die Mutter. „Er brauchte andere mit ähnlichen .“
Um ihr Kind zu fördern, hat sie ihren Job aufgegeben und Jeremy zu Hause unterrichtet. Jetzt richtet sich der Zwölfjährige in seinem neuen Leben als
Student ein. In den Seminaren sei alles noch ziemlich einfach. Er möge die theoretischen und habe auch schon Freunde gefunden.
„Im Mathe-Camp waren die meisten auch älter als ich“, sagt Jeremy. „Ich bin deshalb daran gewöhnt, ältere Freunde zu haben. Hauptsache, sie mögen Mathe.“
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Klausimas #3
Lesen Sie den Text und finden Sie die passenden Ergänzungen.
SO FRISCH, FRÖHLICH UND FARBENFROH WIE HUNDERTWASSER
Fantasievoll gestaltete Fassaden in vielen Farbvariationen: Sie sind ein Markenzeichen von Friedensreich Hundertwasser.
Die Kinder des Chindsgi Wiesli in Männedorf haben farbenfrohe Kunstwerke im Stil von Hundertwasser angefertigt. .
Um komplett in eine Farbenwelt eintauchen zu können, sind die Werke von Friedensreich Hundertwasser ideal. Dies haben die Kindergärtler des Chindsgi Wiesli 3 in Männedorf getan.
Fünf Wochen lang haben sie unter der Leitung der Kindergärtnerin Romana Schmitter mit den verschiedensten Farben und Techniken experimentiert.
[Entstanden sind fröhlich-bunte und teils naturverbundene Kunstwerke im Stil von Hundertwasser|Diese werden nun im reformierten Kirchgemeindehaus ausgestellt|Acht Stunden zeichneten sie Skizzen|Der kreative Geist der Kinder ist nun geweckt|Dieses Mal wollte die Lehrerin den Kindern die Farben näherbringen|Hundertwasser, der von 1928 bis 2000 lebte, war der Bezug zur Natur sehr wichtig|In der Eingangshalle springen einem sofort die bemalten Häuser ins Auge|„Zuerst waren die Kinder ein wenig skeptisch“, sagt Romana Schmitter|Zum Teil halfen dabei auch die Eltern mit].
Seit gestern werden die Produkte im reformierten Kirchgemeindehaus in Männedorf ausgestellt. Die kleinen Künstler haben seit den Weihnachtsferien fleißig Häuser gebaut und bemalt,
Schuhe gegipst und bepflanzt und etliche regenbogenfarbene Spiralen gezeichnet. . Ein Mädchen zeigt auf ihr mit Spiralen bemaltes T-Shirt:
„Das habe ich mit meiner Mami gemalt!“
Gestern stellten die Kindergärtler ihre Werke ihren Familien vor und ernteten viel Lob. „Die Eltern waren zum Teil sprachlos“, sagt Romana Schmitter, „die hätten sich nie gedacht, dass
die Kinder schon auf diesem Niveau malen können.“ Tatsächlich ist die Vielfalt und die Umsetzung der intensiv leuchtenden Farben sehr gelungen. [In der Eingangshalle springen einem
sofort die bemalten Häuser ins Auge|Diese werden nun im reformierten Kirchgemeindehaus ausgestellt|Acht Stunden zeichneten sie Skizzen|Der kreative Geist der Kinder ist nun geweckt|Dieses Mal wollte die Lehrerin den Kindern die Farben näherbringen|Entstanden sind fröhlich-bunte und teils naturverbundene Kunstwerke im Stil von Hundertwasser|Hundertwasser, der von 1928 bis 2000 lebte, war der Bezug zur Natur sehr wichtig|„Zuerst waren die Kinder ein wenig skeptisch“, sagt Romana Schmitter|Zum Teil halfen dabei auch die Eltern mit]. Neben den roten und blauen Farbakzenten haben die Kinder den Palästen eine goldene Kuppel verpasst. Dazu haben sie kleine Gärten aus Moos
auf den Häusern angelegt. .
Der Freigeist als Vorbild
Wenn man die Anfangsversuche der Kinder mit den Endprodukten vergleicht, sieht man, dass die Motivation, zu malen und zu gestalten, zunehmend gewachsen ist. [„Zuerst waren die Kinder ein wenig skeptisch“, sagt Romana Schmitter|Diese werden nun im reformierten Kirchgemeindehaus ausgestellt|Acht Stunden zeichneten sie Skizzen|Der kreative Geist der Kinder ist nun geweckt|Dieses Mal wollte die Lehrerin den Kindern die Farben näherbringen|Entstanden sind fröhlich-bunte und teils naturverbundene Kunstwerke im Stil von Hundertwasser|Hundertwasser, der von 1928 bis 2000 lebte, war der Bezug zur Natur sehr wichtig|In der Eingangshalle springen einem sofort die bemalten Häuser ins Auge|Zum Teil halfen dabei auch die Eltern mit].
Nachdem sie den Kindern einige Werke von Hundertwasser gezeigt habe, hätten die Kinder sich dieser Aufgabe nicht gewachsen gefühlt. „Doch mit der Zeit sind sie in die Farbenwelt
eingetaucht und haben sich austoben können.“
Auch die Aussicht, ihre Kunstwerke später im Kirchgemeindehaus ausstellen zu dürfen, habe die Motivation ungemein gesteigert. Schmitter organisiert alle zwei Jahre ein großes Kunstprojekt.
Die letzte Ausstellung war über Joan Miró, den spanischen Künstler. . Hundertwasser ist dafür bestens geeignet, da er ein
Freigeist war. Er glaubte an sich und wollte die eigenen Ideen verwirklichen. „Den Kindern diesen Schwerpunkt zu vermitteln, war mir sehr wichtig“, sagt Schmitter.
Stolze Eltern und Kinder
An der Vernissage zeigte der Gastgeber Andreas Müller einen selbst gedrehten Film, der den Entstehungsprozess der Kunstwerke dokumentiert. Müller ist Sozialdiakon der Evangelisch-reformierten
Kirchgemeinde Männedorf und Vater einer der kleinen Künstlerinnen.
„Der Abend war sehr emotional“, sagt Schmitter, „alle, die Eltern und die Kinder, waren sehr stolz.“ Eltern hätten berichtet, dass die Kinder nun auch zu Hause malen wollten und an allen möglichen
Orten die Werke Hundertwassers zu erkennen glaubten. Ob bei goldenen Häuserbauten, bunten Farben oder den spiralförmigen Schneckenhäusern. .
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Klausimas #4
Lesen Sie den Text und ergänzen Sie die Sätze nach dem Text mit einem Wort oder einer Wortgruppe.
PACIFIC PALISADES
Steinmeier will Thomas-Mann-Villa retten
Der Villa in Kalifornien, in der Thomas Mann von 1941 bis 1952 lebte und arbeitete, droht der Abriss. Jetzt schaltet sich Frank-Walter Steinmeier ein und stellt eine Rettung in Aussicht.
Frank-Walter Steinmeier hat am Donnerstag im Deutschen Bundestag angekündigt, die Bundesregierung werde sich engagieren, um die Thomas-Mann-Villa in Kalifornien vor dem
Abriss zu retten. Die geplante private Veräußerung des Hauses werde sich hoffentlich verhindern lassen, sagte Steinmeier.
Seit einigen Wochen steht das ehemalige Haus der Familie Mann im kalifornischen Pacific Palisades zum Verkauf. Das Anwesen mit der Adresse 1550 San Remo Drive ist für 14.995.000
Dollar zu haben – günstig für die Gegend. Deshalb wurden Befürchtungen laut, das Haus könne von neuen Eigentümern abgerissen und mit lukrativeren Luxuswohnungen bebaut werden.
Die in Berlin lebende Nobelpreisträgerin Herta Müller rief daraufhin eine Online-Petition ins Leben, die bis dato über 3000 Autoren, Künstler und Verleger unterstützen. In der Begründung
schreiben die Initiatoren: „Thomas Manns Villa ist auch ein gegenwärtiger Ort: Er bezeugt den Stellenwert engagierter Intellektueller, die Notwendigkeit des öffentlichen Einspruchs und
der kulturellen Intervention – auch über tausende Kilometer hinweg.“
Thomas Mann war 1933 nach einer Vortragsreise nicht mehr nach Deutschland zurückgekehrt. Nach Stationen in Frankreich und der Schweiz kam er mit seiner Familie in die USA. 1952
übersiedelte Mann wieder zurück in die Schweiz, wo er bis zu seinem Tod 1955 lebte.
In dem Haus hatte Thomas Mann Teile seines „Doktor Faustus“ verfasst. Auch seine Rundfunkansprachen an die deutschen Hörer entstanden hier, in denen Mann Position gegen das NS
Regime bezog. In dem Haus verkehrten viele andere exilierte deutsche Künstler, darunter Fritz Lang, Berthold Brecht und Theodor Adorno.
Auch unter architekturgeschichtlichen Gesichtspunkten ist die Villa erhaltenswert. Thomas Mann hatte sich das Haus von dem ebenfalls ausgewanderten deutsch-jüdischen Architekten
Julius Ralph Davidson erbauen lassen. Er entwarf auch Filmbauten für Hollywood.
Die Villa könnte, wenn sie erhalten wird, ein Ort der Erinnerung werden. Im Originalzustand existieren nur noch wenige von Thomas Manns Wohnhäusern, darunter der letzte Wohnort in
Kilchberg in der Schweiz. Das Buddenbrookhaus in Lübeck ist dagegen eine Rekonstruktion aus der Nachkriegszeit.
Zusammenfassung
Zwischen 1941 und 1952 wohnte Thomas Mann in . Die Bundesregierung hofft das Haus des Schriftstellers zu .
Man hat Angst, dass die Villa wird. Viele Künstler unterstützen .
Nach seiner Ausreise lebte Thomas Mann nie wieder in . Im Exil hat Thomas Mann kritisch über gesprochen.
In der Villa haben Thomas Mann besucht.
Julius Ralph Davidson war für seine [Filmbauten|Bauten|Gebäude|Projekte für Hollywood|Projekte] bekannt. Zurzeit gibt es nicht viele [Wohnhäuser|Häuser] von Thomas Mann.
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